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Medikamente und deren Einnahme

Packungsbeilage und Anweisungen des Arztes

In der Regel notiert der Arzt nach Untersuch und Anweisungen zur Medikamenten-Einnahme die Dosis und deren Einnahmezeiten auf der Packung des Medikaments oder auf dem Apotheker-Rezept. Dies erübrigt aber das Lesen der Packungsbeilage nicht, weil Sie darin viele Zusatzinformationen finden, die für Sie von Bedeutung sein können.

Einnahmezeiten und Therapiedauer

Bestimmte Krankheitssymptome können zu bestimmten Tageszeiten öfters auftreten. Medikamente tragen auch dem Biorhythmus des Körpers Rechnung, deshalb können bei vielen Medikamenten die Wirkung verbessert und Nebenwirkungen verringert werden, wenn sie zur angegebenen Zeit eingenommen werden.

Bei vielen Medikamenten ist die regelmässige Einnahme wichtig. Z.B. wird bei Hormonpräparaten, Antibiotika oder Schmerzmitteln dadurch eine gleichmässige Konzentration erreicht und eine dauerhafte Wirkung erzielt. Eine starke Verzögerung der Einnahme kann das Medikament wirkungslos machen (z.B. Anti-Baby-Pille).

Brechen Sie Medikamenten-Behandlungen nicht von sich aus ab, weil Sie sich etwa besser fühlen. Viele Symptome verschwinden schnell nach Behandlungsbeginn, können aber nach vorzeitigem Abbrechen der Therapie wieder auftreten.

Sonne

Einige Medikamente können die Haut in Bezug auf Sonneneinstrahlung empfindlicher machen. Die Packungsbeilage sollte darüber Auskunft geben. In erster Linie dafür bekannt sind Antibiotika.

Nebenwirkungen

Die meisten Nebenwirkungen sind vorübergehend und nicht ernsthaft. Allergiker sollten die Packungsbeilage immer aufmerksam lesen. Wenn Sie einmal eine allergische Reaktion auf ein Medikament erlitten haben, sollten Sie dies bei Ihrem Arzt immer erwähnen.

Rezeptfreie Medikamente, Vitamintabletten, andere Arzneimittel und Naturheilmittel können die Wirkung des verschriebenen Medikamentes beeinflussen. Nennen Sie diese Mittel, wenn Ihnen eine neue Arznei verschrieben wird.

Nikotin und Alkohol verursachen starke Reaktionen im Körper. Es kann u.a. zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, Alkohol kann verstärkt werden oder starke Müdigkeit kann auftreten.

Autofahren

In der Packungsbeilage ist erwähnt, ob die Fahrtüchtigkeit durch das Medikament beeinträchtigt werden kann. Meist handelt es sich um beruhigende oder schmerzstillende Mittel. Aber auch Medikamente, die Sie zum ersten Mal einnehmen, können Sie beim Autofahren beeinflussen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

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Dr. med. Thomas Zogg, CH-8320 Fehraltorf - www.zogg.ch - ©webmaster