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Zecken

Da sich die Risikogebiete für FSME stetig vergrössern und die Mobilität der Bevölkerung stetig zunimmt, gilt nun die Impfempfehlung der Gesundheitsbehörde flächendeckend für den ganzen Kanton Zürich; dies betrifft diejenigen Personen, welche sich häufig in der Natur aufhalten (Wälder, Wald-, Wiesenrand, Untergehölz, Wiesen, Bach-und Flussufer).

Zeckenbisse können zwei wesentliche Infektionskrankheiten übertragen:

Borreliose Im Anschluss an einen Zeckenbiss können nach einer symptomlosen Zeit, welche Monate bis mehrere Jahre dauern kann, gesundheitliche Probleme an Gelenken, Nerven, Muskeln, Herz auftreten . Ein Zeckenbiss, bei welchem der Verdacht auf eine Bakterienübertragung besteht (Rötung im Bereiche oder in der Nähe der Zeckenbissstelle), sollte möglichst früh mittels eines geeigneten Antibiotikums behandelt werden. In späteren Stadien sind sehr aufwendige Antibiotikabehandlungen notwendig, und der Erfolg ist nicht immer sicher. Nach einer gewissen Zeit nach einem Zeckenbiss kann mittels Blutbestimmung festgestellt werden, ob eine Infektion mit Borrelienbakterien stattgefunden hat. Achten Sie nach einem Zeckenbiss auf Rötungen im Bereich der Zeckenbissstelle. In diesem Falle den Arzt aufsuchen.

Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) Eine durch Viren übertragene Krankheit, welche neben Kopfschmerzen und Fieber auch Hirn- und Hirnhautentzündungen verursachen kann. Mit einer Infektion ist in der ganzen Zeckenzeit zu rechnen. Gegen diese Viren kann geimpft werden. Impfungen sind angezeigt bei Aufenthalt in verseuchten Gebieten (Fehraltorf und Umgebung befindet sich in einem erhöhten Risikogebiet); für Erwachsene und Kinder, welche sich häufig im Wald, am Waldrand, im hohen Gras aufhalten.

Geimpft werden kann das ganze Jahr, wobei unterschiedliche Impfschemen angewendet werden. Fragen Sie Ihren Hausarzt. Wenn Sie sich bei uns in der Praxis impfen lassen möchten, können Sie sich telefonisch (044-955 00 88) oder hier per Email-Formular anmelden.

Vorbeugung gegen Zeckenbisse: Verseuchte Gebiete meiden (Wälder, Wiesen, Walrandgebiete). Geeignete Kleidung tragen, die möglichst grosse Teile des Körpers bedecken (lange Hosen, lange Aermel etc.). Sprays bieten nur bedingten Schutz.

Zeckenentfernung Die Zeckenentfernung aus der Haut sollte möglichst früh, vorsichtig und vollständig geschehen. Die vorsichtige Entfernung aus der Haut verhindert ein Erbrechen der Zecke und damit eine Übertragung der Infektionserreger in die menschliche Blutbahn. Zecke mit einem geeigneten Gerät (zum Beispiel Zeckenfix, Zeckenpinzette) fassen. Zwei bis dreimal im Gegenuhrzeigersinn drehen und Zecke langsam herausziehen. Sollten Sie die Zecke nicht vollständig entfernen können, konsultieren Sie Ihren Arzt.

Zeckenzephalitis (FSME)
Verbreitung der Endemiegebiete (Naturherde) in der Schweiz


Quelle BAG


Risikogebiete FSME im Kanton Zürich
  • Andelfingen
  • Bülach
  • Effretikon/Bassersdorf
  • Eglisau/Rafz
  • Ellikon a.R./Rheinau
  • Flaach
  • Horgen
  • Kloten
  • Neerach/Bachs
  • Opfikon/Rümlang
  • Wallisellen/Dübendorf
  • Ossingen
  • Küsnacht/Zollikon/Zollikerberg
  • Rüti/Jona/Wagen
  • Sihltal
  • Stammheim
  • Thalheim/Altikon
  • Schottikon/Zünikon/Elgg
  • Thalwil
  • Unteres Glattal
  • Uster/Greifensee
  • Fehraltorf/Weisslingen/Zell
  • Region Winterthur
 
Verseuchte Gebiete im Ausland: Albanien, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, ehemaliges Jugoslawien, Österreich, Polen, europäischer Teil von Rußland, Weißrußland, Ukraine, Schweden, Ungarn sowie Slowakische und Tschechische Republik. Insbesondere die baltischen Staaten gelten als Hochrisikogebiete für FSME.


Sie können sich telefonisch - 044-955 00 88 - oder hier direkt per Email zur Zeckenimpfung (Frühsommer-Meningoencephalitis) in meiner Praxis anmelden. Die Terminkarte erhalten Sie per Post:

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Bienen-, Wespen- und andere Insektenstiche

Eine Lokalbehandlung mit kühlenden, z.T. antihistaminikahaltigen Salben genügt in den meisten Fällen. Vorbeugend gegen Mückenstiche gibt es in der Drogerie oder Apotheke ein grosses Angebot an insektenabweisenden Mitteln.
Insbesondere Bienen- und Wespenstiche können jedoch auch zu lebensgefährlichen allergischen Reaktionen führen (allergische Schockzustände, Schwellungen im Luftröhren- und Zungenbereich mit Erstickungsgefahr). Wer auf Bienen- und Wespenstiche mit Allergiesymptomen (Rötung und Schwellung ausserhalb der Stichregion, Atemnot, Schwindel- und Schockzustände) bereits reagiert hat, sollte sich unbedingt bezüglich der Stärke der Bienen- und Wespenstichallergie testen lassen. Es gibt für Patienten mit stark allergischer Reaktion gute Möglichkeiten zur Behandlung durch Spritzenkuren. Denken Sie daran, dass Sie bis zum Abschluss der Desensibilisierungskur ein medikamentöses Notfallset auf sich tragen.

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Dr. med. Thomas Zogg, CH-8320 Fehraltorf - www.zogg.ch - ©webmaster