-Erkältungskrankheiten
-Grippe
-Magen-Darm-Grippe
-Pollenallergie
-Hitze
-Zecken

 

-Insektenstiche
-Kinderkrankheiten und   Schulausschluss
-Manuelle Medizin   (Schmerztherapie)
-Medikamenten-Einnahme


Pollenallergie, Heuschnupfen und Asthma

Bereits im Januar gibt es Pollenflug und bei stetem Anstieg zeigt sich die höchste Luftkonzentration in der Zeit von Mai bis Juli. Spätblühende Pflanzen können auch noch bis in den Herbst Pollen abgeben. Zwischen 06.00 Uhr morgens und 13.00 Uhr mittags lösen sich die meisten Pollen von den Pflanzen.
Für Pollenallergiker mit Heuschnupfen spielen Wärme, Wind und Luftfeuchtigkeit eine Rolle; an heissen, trockenen oder sonnigen Tagen mit leichtem Wind leiden sie am meisten. Eingeatmeter Tabakrauch, Hausstaub, Spraynebel etc. können die Symptome verschlimmern. Wenn der Heuschnupfen nicht behandelt wird, entwickelt sich im Laufe der Jahre bei etwa 1/3 der Fälle ein Asthma, das ebenfalls an die Pollensaison gebunden ist.
Nicht jeder Pollenallergiker kann "seiner" Heuschnupfen-Zeit entfliehen, indem er in die Berge oder ans Meer fährt, wo es ihm am besten ginge. Einige Massnahmen können jedoch die Symptome lindern:
 
Fenster und Türen geschlossen halten
Wäsche nicht ins Freie hängen
Abends Haare spülen, keine getragenen Kleider ins Schlafzimmer nehmen
Rasen kurz gemäht halten (nicht selbst mähen). keine Sträucher schneiden
Sport im Freien, wie Joggen etc., an windstillen, bewölkten oder regnerischen Tagen betreiben.

Grundsätzlich kann für saisonale Allergien eine Desensibilisierungs-Behandlung empfohlen werden. Dabei werden individuell hergestellte Pollenlösungen in den Wintermonaten in regelmässigen Abständen gespritzt. Dadurch verringern sich die saisonalen Allergiebeschwerden oder können sogar ganz verschwinden. Zur Herstellung der Desensibilisierungslösung muss ein genauer Allergietest mittels Hauttesten durchgeführt werden. Dieser Test kann nicht mitten in der Allergiesaison stattfinden. Normalerweise wird er im Spätsommer bis Herbst durchgeführt. Die Herstellung der Lösung braucht einige Zeit. Ende Oktober, anfangs November kann mit der individuellen, natürlichen Desensibilisierungs-Behandlung begonnen werden.

Wenn Sie den Desensibilisierungstest bei uns durchführen möchten, können Sie sich gleich hier anmelden. Sie erhalten dann Ihren Test-Termin per Post. Wegen der Bereitstellung von Testlösungen werden die Tests an vorausbestimmten Tagen durchgeführt. Nächste Tests finden im September 2009 statt.

Ich melde mich an für:
E-mail:
Name:
Vorname:
Strasse/Nr.:
PLZ/Ort:
Telefon G:
Telefon P:
Wunschtermin: morgens nachmittags
Bemerkungen:
 

 

nach oben


Hitze-Erkrankungen

Im Sommer, im Süden, beim Sport: übermässige Hitze kann für den Körper gefährlich werden. Man unterscheidet zwischen Sonnenstich, Hitzeerschöpfung, Hitzekollaps, Hitzekrämpfen und Hitzeschlag. Sonne, hohe Umgebungstemperaturen oder körperliche Anstrengung wirken sich auf die Form der Hitzeerkrankung aus. Rufen Sie den Arzt bei sehr starken und andauernden Symptomen, oder wenn Sie unsicher sind (z.B. bei Kindern).


Sonnenstich

Folge von: übermässiger, direkter Sonneneinstrahlung, besonders auf den ungeschützten Kopf und Nacken.
Anzeichen: heisser Kopf, Unruhe, Übelkeit, Schwindel, Nackensteife. Kopfschmerzen, Fieber, Ohrensausen, ev. Erbrechen. Kann noch an den folgenden Tagen nachwirken.
Hilfe: sofortige Ruhe an einem schattigen Ort, Kopf erhöht lagern, leicht kühlen.


Hitzeerschöpfung

Folge von: körperlicher Anstrengung mit starkem Schwitzen ohne genügende Flüssigkeitszufuhr.
Anzeichen: gräuliche Blässe, Schwäche, kalter Schweiss, Frösteln, Kopfschmerzen, Benommenheit, niedriger Blutdruck, hohe Herzfrequenz.
Hilfe: Flach lagern in kühler Umgebung, Wasser - ev. gesalzen oder Elektrolyt-Getränk - in kleiner Dosierung dauernd verarbreichen. Ärztliche Hilfe nötig, falls ungenügende Erholung innerhalb von 15-30 Minuten.


Hitzekollaps

Folge von: langem Stehen in heisser Umgebungstemperatur ohne Bewegung. Die Ansammlung von Blut in den Beinen und die Abnahme vom venösen Blutrückstrom zum Herzen verursacht einen Blutdruckabfall mit unzureichender Durchblutung des Gehirns und damit Ohnmacht.
Anzeichen: Schwindel, kurze, plötzliche Bewusstlosigkeit (im Stehen), Blässe.
Hilfe: Im Schatten flach lagern, Beine hoch lagern. Ärztliche Hilfe nötig, falls ungenügende Erholung innerhalb von 15-30 Minuten.


Hitzekrämpfe

Folge von: schwerer körperlicher Arbeit in sehr hoher Umgebungstemperatur bei gleichzeitig grossem Flüssigkeitsverlust.
Anzeichen: plötzliche Verkrampfung der aktiven Muskulatur.
Hilfe: Flachlagerung in kühler Umgebung, Verarbreichen von kochsalzhaltigem Elektrolytgetränk. Bei andauernden Muskelkrämpfen ist ev. eine Infusion nötig. Ärztliche Hilfe angezeigt.


Hitzeschlag

Folge von: längerer Einwirkung von Sonne und/oder hohen Temperaturen. Überwärmung des Körpers.
Anzeichen: hochroter Kopf, heisse, trockene Haut, stumpfer Gesichtsausdruck, glasiger Blick, taumelnder Gang, hohe Körpertemperatur, Bewusstlosigkeit möglich.
Hilfe: An kühlem Ort mit erhöhtem Oberkörper lagern, Kleider öffnen, in kaltem Wasser getränkte Tücher auflegen, Luft fächeln. Ärztliche Hilfe angezeigt.
 

nach oben weiter







  
Dr. med. Thomas Zogg, CH-8320 Fehraltorf - www.zogg.ch - ©webmaster