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Erkältungskrankheiten (2)  

Schnupfen (1)

Zu den Infekten im Nasenbereich gehören Schnupfen wie auch die Nebenhöhlenentzündung.
Allergischer Schnupfen (Heuschnupfen) hat andere Ursachen - s. Pollenallergie
 

Halsschmerzen (2)

Hier behandeln wir die Mandelentzündung/Angina und die Rachenentzündung
 

Husten (2)

Stärkerer Husten kann zu Bronchitis führen, diese zur Lungenentzündung
 

Mittelohr-
entzündung (3)

Es ist keine Erkältungskrankheit, aber die Mittelohrentzündung ist häufig eine Folge davon.
 

Fieber (3)

Fieber kann die verschiedensten Ursachen haben. Es wird deshalb hier nur als Thema Fieber bei Erkältungen behandelt.
 

Mandelentzündung/Angina

Beschwerden
Starke Halsschmerzen, das Schlucken fällt schwer, ev. Fieber und Kopfschmerzen. Die Gaumenmandeln sind gerötet und angeschwollen, oft mit kleinen gelblichen Punkten belegt. Häufig sind die Hals-Lymphknoten (Drüsen) angeschwollen.
Ursachen
- Bakterieninfektion (u.a. Streptokokken), die von Mensch zu Mensch durch die Luft mit feinen Speicheltröpfchen übertragen wird.
- Vireninfektion
Erkrankungs-Risiko
Häufiger bei Kindern, seltener bei Erwachsenen.
Komplikationen
Bakterienfektionen durch Streptokokken können schwere Erkrankungen am Herzen, an den Nieren und an den Gelenken nach sich ziehen, wenn die Bakterien in die Blutbahn gelangen. Virusentzündungen brauchen keine Behandlung mit Antibiotika, eine Unterscheidung ist aber vielfach nur durch den Arzt möglich.
Vorbeugen
durch Entfernen der Mandeln, was heute bei Kindern aber zögernd durchgeführt wird, weil die Gaumenmandeln eine Schutzfunktion haben. Entfernen ist angezeigt bei 2-3 bakteriellen Angina pro Jahr, immer wiederkehrenden Mittelohrentzündungen oder bei zu grossen Mandeln.
zum Arzt
- bei Verdacht auf Mandelentzündung und Ausbleiben von Besserung innert zwei Tagen, bei hohem Fieber
Behandlung zu Hause
- weiche oder flüssige Nahrung zu sich nehmen
- viel trinken (jedoch keine Fruchtsäfte oder kohlensäurehaltigen Getränke, die den Hals zusätzlich reizen
- für ausreichend Wärme sorgen (bei Schüttelfrost)
- geeignete Lutschtabletten, kühle Getränke und auch Glacé können die Schmerzen lindern

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Rachenentzündung

Beschwerden
Entzündung des oberen Rachenteils führt zu Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, ev. Fieber. Gerötete und allenfalls geschwollene Rachenhinterwand.
Ursachen
Meist entsteht die Entzündung durch eine durch Viren bedingte Erkältung. Seltenere Auslöser sind Streptokokken und andere Bakterien oder eine Nasennebenhöhlenentzündung, die sich auf den Rachen ausbreitet.
Erkrankungs-Risiko
Bei trockener Schleimhaut können Infektionen des Rachens begünstigt werden.
Komplikationen
Eine unbehandelte Nasennebenhöhlenentzündung oder chronische Infektion der oberen Luftwege können Rachenentzündungen hervorrufen.
Vorbeugen
- Schleimhäute pflegen, z.B. Luft gut befeuchten
zum Arzt
- wenn die Beschwerden nicht nach zwei bis drei Tagen nachlassen
- bei hohem Fieber
Behandlung zu Hause
- Schonung der gereizten Rachenschleimhaut
- Aufenthalt in warmen (aber nicht überheizten), befeuchteten Räumen
- viel trinken (keine Fruchtsäfte und kohlensäurehaltigen Getränke)
- Gurgeln mit Salbei- oder Kamillentee oder Kochsalzlösung (1 Gramm pro 1 dl)

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Bronchitis

Beschwerden
Zwei bis drei Tage nach einer Erkältung Beginn eines schmerzhaften Hustens (auch Reizhusten), häufig verbunden mit Auswurf. Oft Fieber, manchmal Atembeschwerden.
Ursachen
Meist Weiterentwicklung einer Erkältung.
Erkrankungs-Risiko
Gefährdeter sind Allergiker, RaucherInnen, Herzkranke, Menschen mit Lungenleiden und Personen, die sich in stark schadstoffbelasteter Luft aufhalten.
Komplikationen
Eine Lungenentzündung kann sich entwickeln (häufiger bei älteren Menschen). Chronische Bronchitis bei häufigen Infekten. Bei Nicht-Besserung sind auch abzuklären: Tuberkulose, Nebenhöhlenentzündung, Bronchiektasen (Erweiterung der kleinen Bronchien), Asthma, Fremdkörper in der Lunge, Lungentumor. Röntgen ist bei hartnäckigem Husten/Bronchitis angezeigt.
Vorbeugen
- Schadstoffe meiden (s. Erkrankungs-Risiko), vor allem nicht rauchen.
zum Arzt
- wenn die Beschwerden nicht nach zwei bis drei Tagen nachlassen
- wenn Fieber über 38,5° - 39° hinzukommt
- wenn Blut gehustet wird
- wenn Atembeschwerden auftreten
Behandlung zu Hause
- Dämpfe mit ätherischen Oelen
- Fieber behandeln


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Dr. med. Thomas Zogg, CH-8320 Fehraltorf - www.zogg.ch - ©webmaster