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-Manuelle Medizin   (Schmerztherapie)
-Medikamenten-Einnahme


Erkältungskrankheiten

Infekte des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs

Auch stärkere Erkältungen sind nicht zu verwechseln mit einer Grippe. Bei einer Erkältung sind nur die Atemwege betroffen, während die Grippe einen schwereren Infekt darstellt, bei dem auch Gliederschmerzen etc. vorkommenn.

Erkältungen treten das ganze Jahr über auf, häufen sich aber in den Wintermonaten, u.a. weil sich die Menschen öfter gemeinsam in geschlossenen Räumen aufhalten, die Schleimhäute der Atemwege trockener sein können, und die Viren durch winzige Wassertröpfchen in der Luft übertragen werden.

Schnupfen

Zu den Infekten im Nasenbereich gehören Schnupfen wie auch die Nebenhöhlenentzündung.
Allergischer Schnupfen (Heuschnupfen) hat andere Ursachen - s. Pollenallergie
 

Halsschmerzen

Hier behandeln wir die Mandelentzündung/Angina und die Rachenentzündung

 

Husten

Stärkerer Husten kann zu Bronchitis führen, diese zur Lungenentzündung
 

Mittelohr-
entzündung

Es ist keine Erkältungskrankheit, aber die Mittelohrentzündung ist häufig eine Folge davon.
 

Fieber

Fieber kann die verschiedensten Ursachen haben. Es wird deshalb hier nur als Thema Fieber bei Erkältungen behandelt.
 

Schnupfen

Beschwerden
Die Nase "rinnt" oder ist verstopft. So oder so kann man schlecht riechen. Das Nasensekret ist erst wässrig-klar, kann aber im Verlauf gelbgrün und dickflüssig werden.
Ursachen
- Viren- doer Bakterieninfektion durch Tröpfchenübertragung von einem Menschen zum anderen. Auch allergiebedingter Schnupfen ist möglich.
Erkrankungs-Risiko
Bei Kindern steigt die Zahl der Ansteckungen, weil der Körper erst im Laufe der Jahre lernt, sich zur Wehr zu setzen.
Komplikationen
Meist harmloser Verlauf, wenn es nicht zu einer Nebenhöhlenentzündung kommt. Bei Säuglingen kann ein Schnupfen Probleme beim Trinken und Atmen machen. Schnupfen kann eine Mittelohrenentzündung begünstigen.
Vorbeugen
ist nicht möglich.
zum Arzt
- wenn der Schnupfen länger als 5 bis 7 Tage dauert
- wenn Schmerzen in den Nasenebenhöhlen auftreten
- wenn Hals- oder Ohrenschmerzen oder eine Ausbreitung in die tieferen Atemwege hinzukommen (Fieber, Husten, Atembeschwerden etc.)
Behandlung zu Hause
- viel trinken
- drinnen bleiben, in nicht überheizten Räumen (s. auch
Optimales Raumklima
- Luft gut befeuchten
- Nase mit Kochsalzlösung behandeln (1 g Speisesalz in 10 Milliliter Wasser auflösen und in die Nase träufeln)
- Dampf inhalieren
- Nase richtig putzen (je eine Seite zudrücken und Nasenlöcher einzeln schneuzen - durch gleichzeitiges Zusammendrücken der Nasenflügel kann der Naseninhalt nach oben in die Stirnhöhle gelangen).

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Nebenhöhlenentzündung

Beschwerden
Einige Tage nach Beginn eines Schnupfens allgemeine Müdigkeit, gelegentlich Fieber, Kopfschmerzen, Schmerzen und Druckgefühl in den Backenknochen oder über den Augen, besonders stark beim Bücken und nach dem Aufstehen, ev. Schleim im Rachen, Husten.
Ursachen
Bakterien und Viren sind beim Schnupfen in die Nebenhöhlen gelangt. Angeschwollene Schleimhäute der Verbindungsgänge verunmöglichen ein Abfliessen des Sekrets.
Erkrankungs-Risiko
Wer an allergischem Schnupfen leidet, hat ein höheres Risiko. Häufige Nasennebenhöhlenentzündungen sind manchmal Zeichen für eine Allergie.
Komplikationen
Schwerwiegende Folgen sind bei bakteriell bedingten Nebenhöhlenentzündungen bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung selten.
Vorbeugen
- siehe Schnupfen. Kochsalzlösungen helfen oft, das Sekret zu verflüssigen
zum Arzt
- wenn die Beschwerden länger als drei Tage andauern oder hohes Fieber auftritt.
Bei einer bakteriellen Entzündung, und wenn die Erkrankung mehr als drei Tage dauert, ist eine abschwellende Behandlung nötig. Ganz selten ist eine Operation erforderlich (bei chronischen, immerwiederkehrenden Nebenhöhlenentzündungen), um eine künstliche Verbindung zwischen Neben- und Nasenhöhle zu ermöglichen.
Behandlung zu Hause
Schleimhautabschwellende Nasentropfen halten die Verbindung zwischen Nebenhöhlen und Nasenhöhlen offen. Diese Tropfen nicht länger als 7 Tage anwenden, da sich sonst die Nasenschleimhaut daran gewöhnt.


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Dr. med. Thomas Zogg, CH-8320 Fehraltorf - www.zogg.ch - ©webmaster